21 days of abundance or creating abundance- 21-day meditation challenge

Meine Erfahrung

Als ich in diese Gruppe eingeladen wurde, konnte ich erst einmal recht wenig damit anfangen, da ich vorher noch nie etwas von dieser Challenge gehört hatte. Und auch von Deepak Chopra hatte ich bisher nur am Rande etwas gehört.
Einige in der Gruppe hatten bereits schon etwas davon gehört. Sie blieben sie aus einer anderen Neugier heraus in der Gruppe als ich.

Ich dachte mir: „Was habe ich schon zu verlieren und es klingt ganz interessant-also lass´ dich mal darauf ein. Und wenn es nichts ist, kannst du ja auch immer noch austreten.“
Und so bin ich erst einmal aus kindlicher und spielerischer Neugierde in der Gruppe geblieben. Ich habe vorher auch extra nichts gegoogelt bzw. im Internet darüber recherchiert, um mich möglichst ganz unbefangen darauf einzulassen.

Allgemein

Die 21-Tage Meditations-Challenge basiert auf der “Lehre” von Deepak Chopra. Die Idee dahinter ist jeden Tag „einfache“ Aufgaben in Kombination mit geführten Meditationen zu absolvieren.
Die zwei wichtigsten Dinge während dieser Reise sind also die jeweiligen Aufgaben und Meditationen.

Die Meditationen sind dabei ein wichtiger Anker während dieser 21-Tage Challenge. Hierfür ist es gut sich einen ruhigen Ort zu suchen. Was immer einem hilft sich zu konzentrieren, kann an dieser Stelle angewandt werden. Sei es mit Kopfhörern auf dem Bett zu sitzen oder draußen in der Natur zu sitzen und sich ganz auf sein Sein zu fokussieren. Was immer dir hilft, mach es.

Empfehlenswert ist es auch sich ein kleines Notizbuch für die „Reise“ anzulegen, in dem du alle Aufgaben und seine Erfahrungen aufschreiben kannst.

Zu jedem Tag gibt es auf YouTube eine begleitende Audio-/Videoversion. In dieser gibt Deepak Chopra eine Einführung bzw. eine Erläuterung zum Tag. Außerdem gibt er darin eine geführte Mediation, welche den Einstieg in oder generell die Mediation erleichtern kann.

Die Bedingungen

1. Nach dem man die Aufgabe erhalten hat, hat man 24 Stunden
2. Schriftliche Aufgaben sollen nach Möglichkeit von Hand erledigt werden
3. Die Challenges sollen, wenn es geht entspannt durchgeführt werden. Wichtig ist es dabei immer weiter zu atmen. Hierfür können auch Entspannungsübungen davor, danach oder währenddessen genutzt werden.
4. Wenn es Fragen gibt können diese gerne in der Gruppe gestellt werden.
5. Die Aufgaben sollen bewusst und achtsam- gar konzentriert und fokussiert erledigt werden.
6. Die Aufgaben und die Mediationen können nach Belieben überall und jederzeit (innerhalb der 24 Stunden) ausgeführt werden.
7. Wer die Aufgabe nicht innerhalb der 24 Stunden erfüllt, wird aus der Gruppe entfernt. Dies hat nichts mit der Person an sich zu tun und es soll auch keine Bewertung sein. Es ist nur wichtig für das Endresultat.
8. Wenn die Aufgabe erfüllt wurde, wird ein Foto gemacht, welches in die Gruppe gepostet wird. Sinn der Sache ist es lediglich zu sehen, ob die Aufgabe gemacht wurde. Es gibt keine Bewertung oder Analyse des Resultats.
Es reicht auch ein Foto mit einem Ausschnitt der Aufgabe und dem Kommentar „Aufgabe und Mediation erledigt“. Es ist wichtig, dass kein ungutes Gefühl dabei entsteht oder mitschwingt durch das Senden des Fotos.
9. Die Zeit für die Erledigung der Aufgaben beträgt 24 Stunden, doch natürlich können die Ergebnisse auch vorher eingereicht werden.

Tag 1 „Die Realität der Fülle“

Aufgabe:

„Schreibe eine Liste mit 50 Leuten aus deinem Leben, die dein Leben positiv bereichert haben. Versuche während du die Namen aufschreibst die ganze Zeit im Kopf zu haben, was diese Menschen alles Positives in dein Leben gebracht haben und wie sie dich, auf die ein oder andere Weise haben wachsen lassen.
Die Liste muss also 50 Namen haben. Das Wichtige ist, dass du dir dabei bewusst machst warum du die Menschen ausgewählt hast.
Mache es in Ruhe und nimm dir Zeit, erinnere dich an all die guten Dingen und was dir die Beziehungen zu diesen Personen gebracht haben.“

Meditation:

„Finde einen ruhigen Ort.
Der erste zentrale Gedanke oder das Thema des Tages, wenn man so will, ist: Heute, betrachte ich die Fülle, die mich umgibt.
Das Mantra der Mediation lautet: So Hum (Ich bin. Ich bin eins mit dem Universum und der gesamten Schöpfung).“

Meine Erfahrung:

Als ich die Aufgabe las, war ich erst einmal etwas überfordert. 50 Leute aufschreibe und nicht nur einfach 50 Leute aufschreiben, sondern auch noch 50, die mein Leben positiv bereichert haben.

„Ich kenne doch so schon kaum 50 Leute, die mir nahe stehen.“

Doch als ich mich dann erst einmal ganz ruhig vor mein Notizbuch gesetzt hatte und mit den ersten Namen angefangen hatte, kamen im Handumdrehen 50 Personen zusammen, die mich in irgendeiner Weise positiv auf meinem Weg beeinflusst/begleitet haben. Und bei jedem Namen, den ich aufschrieb, sah ich die Person vor mir und was sie für mich getan hatte.
Diese Aufgabe ließ mich ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit spüren. Und verbunden mit der Mediation, die ich im Anschluss an die Aufgabe machte, fühlte ich mich den Personen noch näher als vorher.

Tag 2 „Die Quelle jeglicher Fülle“

Der zweite Tag steht ganz in dem Gedanken „Ich glaube an die persönliche Fülle aus einer unendlichen Quelle.“

Aufgabe:

„Schreibe eine Liste mit den Personen aus deinem sozialen Umfeld oder deiner Familie auf, die für dich erfolgreich sind. Dabei ist es egal wie viele Namen du auflistest. Erinnere dich daran, dass erfolgreiche Menschen die sind, die ihre Lebensziele erreicht haben und glücklich damit sind. (Sie müssen nicht unbedingt reich sein/viel Geld besitzen.)“

Meditation:

„Die Meditation ist ein essentieller Teil des Prozesses. Finde einen Weg, die Zeit und den Ort um dich deiner Meditationspraxis zu widmen. Schaffe die Umstände, die es dir so bequem und komfortabel wie möglich machen um gut in die Stille zu gelangen.
Das Mantra für diesen Tag lautet: Aham Brahmasmi (Ich bin göttlich. Mein Inneres Sein ist die wahre Realität)“

Meiner Erfahrung:

Die Aufgabe erschien mir auf den ersten Blick im Vergleich zum Vortag wesentlich machbarer. Dadurch, dass es keine Anzahlvorgabe gibt viel es mir nicht schwer Menschen aufzuschreiben, die ich für erfolgreich hielt. Und tatsächlich schrieb ich intuitiv Menschen auf, die nicht wirklich reich geworden sind mit der Erfüllung ihrer Lebensziele. Die, die ich aufschrieb sind für mich erfolgreich, weil sie glücklich sind und ein Leben voller Leidenschaft und Güte führen und genau wissen, wo sie noch Baustellen haben, die sie bewältigen müssen.
Dieser Tag machte mir noch einmal bewusst, dass es nicht wichtig ist wie viel Geld du verdienst um erfolgreich zu sein. Es ist viel wichtiger mit sich und dem was man tut verbunden zu sein; damit im Reinen zu sei, was man macht.
Denn was nutzt es, wenn ich viel Geld verdiene aber tot-unglücklich bin, weil ich für die Dinge, die mir Spaß, Freude und Lebenskraft geben, keine Zeit mehr habe?

Tag 3 „Verstand, Körper und Geist“

Am 3. Tag konzentrierst du dich darauf, was du im Leben anziehen möchtest (damit ist nicht die Kleidung gemeint)

Aufgabe

„An diesem Tag erstellst du eine eigene Gruppe und teilst diese Erfahrungen. Du wirst die Gruppe selbst leiten und die Mitglieder während dieser Zeit auf ihrer Reise „an die Hand nehmen“.
Diese Herausforderung kostet dich vielleicht etwas Überwindung. Doch es geht hierbei genauso um die Balance zwischen Geben und Bekommen, wie um das gute Gefühl diese guten Erfahrungen hier zu teilen.
Der Name der Gruppe muss auch derselbe Name sein wie der, der Gruppe in der du bist („21 days of abundance“ oder „21 Tage der Fülle“). Der Unterschied zwischen den Gruppen wird das Gruppenbild sein.

Von dieser Gruppe machst du ein Bild und schickst es in die Gruppe.

Wenn du nur eine Person für deine Gruppe findest ist das großartig….Falls niemand der eingeladenen Personen deine Einladung akzeptiert, ist das auch gut….Wenn Leute in der Gruppe ihre Aufgaben nicht erfüllen, fühle dich nicht schlecht, es ist alles Teil der Entwicklung. Aber erstelle die Gruppe und warte erst einmal auf die Reaktion der Leute. Die von denen du denkst, dass sie nicht mitmachen werden, sind vielleicht die ersten, die deiner Einladung folgen. Lade die Personen ohne Angst ein. Denke immer daran, dass es ihnen gefallen könnte und sie davon profitieren könnten.
Das Wichtige ist die Gruppe zu erstellen, die Leute einzuladen und anzufangen. Ob die Personen bleiben oder nicht liegt nicht in deiner Hand.“

Meditation

„Finde eine für dich bequeme und ungestörte Position. Und wiederhole einige Minuten das Mantra „Sat chit ananda“ (Existenz, Bewusstsein, Freude).“

Meine Erfahrung

Diese Aufgabe war wirklich sehr schwer für mich und ich habe ernsthaft überlegt an dieser Stelle abzubrechen. Um ehrlich zu sein, ich wusste nicht wen ich in meine Gruppe einladen sollte. Ich wollte niemanden belästigen und schon gar nicht wollte ich abgewiesen werden. Für mich bedeutete dies auch mich den Leuten um mich herum ein Stück mehr mit meiner „spirituellen Praxis“ zu offenbaren. Dies gab mir noch zusätzlich ein Gefühl von Verletzlichkeit.

Aus Angst lud ich „nur“ Personen ein die mir nahestehen, von denen ich aber gleichzeitig wusste, dass sie nicht mitmachen würden. Und so blieb letztlich auch „nur“ eine Person in meiner Gruppe. Ob mich das enttäuscht hat? Ja und nein. Wie gesagt, ich hatte es ja schon von den Personen erwartet. Und doch hatte ich es von dem/der ein oder anderen gehofft, dass er/sie sich darauf einlässt.

Und doch habe ich mich mit Hilfe der Mediation von dem zwiespältigen Gefühl lösen können und kam tatsächlich zu dem Grundgedanken des Gebens und Bekommens.
Und immerhin konnte ich eine Person gewinnen, die diese Erfahrung wiederum (später) in ihrer eigenen Gruppe weitertragen konnte.

By |2019-03-15T14:44:26+00:00März 15th, 2019|Lifestyle|4 Comments

About the Author:

Berlin| inspirations| life| collecting moments Hallo, Namaste und willkommen auf meinem Blog Mein Name ist Caro (eigentlich Svenja Carolin, aber viele nennen mich nur „Caro“ oder „Svenja“) und ich bin zertifizierte Hatha/Vinyasa Flow Yogalehrerin. Und ich arbeite als Assistentin im Personalbereich beim Rundfunk. Ich liebe Yoga, Meditation, Netflixen, MatchaLatte und all die kleinen Dingen auf der Welt. Auf diesem Blog schreibe ich über Yoga, meine Yogareise, Essen und meine Gedanken. Die Welt hat so viel zu bieten und wir sollten alle versuchen mehr auf die kleinen positiven Dinge zu achten und viel verständnisvoller mit uns und anderen umgehen. Wenn du irgendwelche Fragen hast oder einfach nur „Hallo“ sagen magst, scheu dich nicht mir zu schreiben.

4 Comments

  1. Julia 10. Juni 2019 at 20:29 - Reply

    Hi Caro,
    würde dich gerne mal anschreiben bezüglich dieses Themas.
    Magst du mir mal auf diese mail antworten.
    Danke,
    Liebe Grüße,
    Julia

    • Carolin Hirsch 25. Juli 2019 at 11:03 - Reply

      Liebe Julia,

      auch bei dir möchte ich mich für die verspätete Antwort entschuldigen. Zu der Zeit als du mir geschrieben hast war ich wie gesagt noch im Urlaub (ich war auf einer Yogareise in Andalusien für 3 Wochen). Was möchtest du denn gerne zu dem Thema wissen? Liebe Grüße Svenja

  2. Simone 11. Juni 2019 at 15:09 - Reply

    Hallo Carolin,
    ich wurde auch gerade zu dieser Challenge eingeladen und bin schon bei Tag 4. Du hast die ersten drei Tage so schön zusammen gefasst. Hattest du die Meditationen und Aufgaben auf deutsch?
    Wenn ja, könnten wir uns hier vlt austauschen?

    Bei uns wurden die Mitglieder entfernt, die es nicht geschafft haben eine neue Gruppe aus weiteren 3 Mitgliedern zusammen zu kriegen.
    Das hörte sich bei deiner Challenge auch anders an.

    Liebe Grüße
    Simone

    • Carolin Hirsch 25. Juli 2019 at 11:01 - Reply

      Liebe Simone,

      entschuldige bitte, dass ich dir jetzt erst antworte, doch als du mir geschriebn hast, war ich noch im Urlaub. Ich hatte die Aufgaben und Meditationen leider auch „nur“ auf Englisch (woebi unser Host sie selber auf Spanisch hatte und sie für uns übersetzt hat). Wi ist es dir denn mit der Challenge ergangen? Und wusstest du, dass man sich uaf der Seite von Deeprak Chopra auch noch für andere ähnliche Challenges anmelden kann? Ganz liebe Grüße Svenja

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