Mein Weg zum Yoga

Mein Weg zum Yoga begann mit ca. 20 Jahren. Damals eröffnete in der Stadt, in der ich wohnte gerade das erste Yoga Studio. Während dieser Zeit befand ich mich in einer Phase des Wandels. Ich hatte vor kurzem mein Abi gemacht und gleich angefangen zu studieren. Und irgendwie war ich auf der Suche nach mehr-auf der Suche nach mir selbst. Irgendetwas hatte mein Interesse geweckt Yoga einmal auszuprobieren und so probierte ich es einfach aus. Niemand meiner Freundinnen wollte damals mit mir gehen und es auch einmal versuchen. Damals war es noch eine ziemliche Überwindung für mich alleine dorthin zu gehen, doch ich wusste auf unbegründete Weise, dass es mir gut tun würde.
Anfangs ging ich noch 1x die Woche, neben meinem Volleyball-Training als Ausgleich zum stressigen Alltag aus Arbeit, Uni, Lernen, Volleyballtraining (2x die Woche mind. 2 Stunden und jedes Wochenende ein Spiel) und dem Stress zuhause.
Als mein Terminkalender immer voller wurde, beschloss ich Volleyball den Rücken zu kehren. Doch vom Yoga konnte und wollte ich mich nicht abwenden. Yoga gab mir das Gefühl bei mir zu sein und gab mir völlige Ruhe.

„Yoga gab mir das Gefühl bei mir zu sein und gab mir völlige Ruhe.“

Viele Dinge lösten sich bei mir durch das Yoga und so war es nicht ungewöhnlich, dass ich das ein oder andere Mal während meiner Yogapraxis weinen musste und sich tiefsitzende Emotionen lösten.
Mit ca. 24 Jahren hatte ich eine ca. 1-jährige Pause vom Yoga in einem Yogastudio. Da ich gerade neu nach Berlin kam und mir ein Yogastudio nicht leisten konnte, machte ich Yoga nur noch für mich alleine zuhause. Damals hatte ich mich gerade dazu entschieden mein Studium abzubrechen und war nun wieder oder immer noch auf der Suche mehr zu mir. Ca. 1 Jahr später entschied ich mich wieder dafür ein Yogastudio zu besuchen. Ich war in Berlin angekommen und hatte gerade eine Ausbildung angefangen, sodass ich mir professionellen Yogaunterricht mehr oder weniger leisten konnte (eigentlich konnte ich das nicht wirklich, doch ich setzte meine Prioritäten eben anders).
Das Üben in der Gruppe und die direkte Anleitung haben mir schon immer mehr geholfen mich zu fokussieren und mich auf mich zu konzentrieren. Auch wenn es paradox klingen mag, wenn man in einer Gruppe ist nicht abgelenkt zu werden. Doch ich denke für mich macht die Energie, die entsteht, wenn mehrere Yogis praktizieren den Unterschied. Ich spüre die Energie ganz genau und sie hilft mir mich durch meine Praxis zu tragen. Ich mag das Gefühl, wenn mehrere Menschen zusammen sind und sich voller Liebe sich widmen. Ich glaube, dass bei jeder Yogapraxis eine Schwingung entsteht, die die Welt ein bisschen besser macht und den Menschen ein Licht schenkt.

„Beim Yoga vergesse ich alles um mich herum. Da gibt es nur mich und die Matte und nichts sonst“

Und so spürte ich auch eine Energie, die mich dazu bewog im Juni 2018 meine 200h Yogaleherer-Ausbildung zu beginnen. Anfangs habe ich mich „nur“ für die 100 Stunden angemeldet, doch irgendwie merkte ich währenddessen, dass ich weiter machen will- einfach nur für mich, genauso weshalb ich mich auch eigentlich angemeldet hatte: Einfach nur für mich. Weil es sich für mich richtig und schlüssig angefühlt hat.

Heute unterrichte ich in dem Unternehmen, in dem ich eigentlich einem Bürojob nachgehe.
Was sich weiter mit meinem Lehrerdasein entwickelt, kann ich noch nicht genau sagen. Ich weiß nur so viel: Alles wird sich schon irgendwie ergeben und fügen.

By |2019-01-17T14:38:18+00:00Januar 17th, 2019|Allgemein|0 Comments

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Berlin| inspirations| life| collecting moments Hallo, Namaste und willkommen auf meinem Blog Mein Name ist Caro (eigentlich Svenja Carolin, aber viele nennen mich nur „Caro“ oder „Svenja“) und ich bin zertifizierte Hatha/Vinyasa Flow Yogalehrerin. Und ich arbeite als Assistentin im Personalbereich beim Rundfunk. Ich liebe Yoga, Meditation, Netflixen, MatchaLatte und all die kleinen Dingen auf der Welt. Auf diesem Blog schreibe ich über Yoga, meine Yogareise, Essen und meine Gedanken. Die Welt hat so viel zu bieten und wir sollten alle versuchen mehr auf die kleinen positiven Dinge zu achten und viel verständnisvoller mit uns und anderen umgehen. Wenn du irgendwelche Fragen hast oder einfach nur „Hallo“ sagen magst, scheu dich nicht mir zu schreiben.

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